Wenn es zu viel des „Guten“ ist –

Brustverkleinerung

Manche Frauen haben anlagedingte schwere Brüste, die sich sehr negativ auf die Gesundheit auswirken können. Bei anderen treten Veränderungen ab dem 25. Lebensjahr der Brust durch Veranlagung, Erschlaffung des Bindegewebes und der Haut mit zunehmenden Alter, erhebliche Gewichtsveränderungen, Schwangerschaft / Stillen auf. Warum also der Natur nicht ein wenig nachhelfen?

 

Durch die Plastische Chirurgie können Brustreduktionen und die Bruststraffung durchgeführt werden und somit die Brust bleibend schön geformt und verändert werden.

Plastische Chirurgie Bad Soden

Allgemeine Informationen zur Brustverkleinerung in Bad Soden

Was ist eine Brustverkleinerung?

Bei der operativen Verkleinerung der Brüste (Mamma-Reduktion) entfernen wir überschüssiges Drüsen-, Fett- und Hautgewebe aus dem unteren Bereich der Brüste. Die verbleibenden oberen Anteile des Drüsenkörpers werden im Anschluss zu einem neuen Busen geformt. Meist werden hierbei auch die Brustwarze, der Warzenhof und die dazugehörigen Nerven und Blutgefäße nach oben versetzt. Dadurch können wir gewährleisten, dass die Empfindungen in diesem sensiblen Bereich weitgehend normal bleiben. Sogar die Fähigkeit zu stillen kann in der Regel erhalten werden. Wie bei der Brustvergrößerung verschließen wir die Wunde anschließend mit kleinen Fäden unter der Haut.

 

 

Welche Gründe gibt es für eine Brustverkleinerung?

Die Natur hat manchen Frauen einen so großen Busen geschenkt, dass dieser für sie zur Last wird. Die Folgen sind körperliche/medizinische Einschränkungen und/oder psychische Beschwerden.

 

Zu den gesundheitlichen Faktoren gehören Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Die Größe der Brüste geht mit einem großen Gewicht einher. Daraus resultieren z. B. Rücken-, Nacken- und Kopfschmerzen, die aus Fehlhaltungen und Muskelverspannungen resultieren. Durch das Gewicht der Brust wird der Körper nach vorne gezogen. Möglich ist auch, dass Frauen sich unbewusst nach vorne krümmen, um die üppige Oberweite zu verbergen. Auf Dauer kann das nicht gut gehen.

 

Durch die schlechte Haltung drohen bleibende Verschleißerscheinungen der Wirbelsäule. Außerdem können die schweren Brüste dazu führen, dass der BH einschneidet, was wiederum Hautreizungen oder sogar schmerzhafte Entzündungen bedingt. Die Haut der Unterbrustfalte leidet manchmal ebenfalls: Häufige Pilzinfektionen können zu unangenehmen Beschwerden führen. Nicht zu vergessen sind auch die Bewegungseinschränkungen durch den großen Busen, wodurch sportliche Aktivitäten nicht so einfach ausgeführt werden.

 

Drastisch können auch die psychischen „Schmerzen“ sein, die eine sehr große Brust auslöst. Beleidigungen, anzügliche Bemerkungen und Reduzierungen auf den großen Busen machen es Frauen nicht selten schwer, sich mit ihrer Situation zu arrangieren. Sie fühlen sich angestarrt oder verspottet. Schamgefühle und Minderwertigkeitskomplexe können sich einstellen, die sogar so weit gehen, dass sich die betroffenen Frauen zurückziehen und das Haus am liebsten nicht mehr verlassen möchten. Dass sich die Frauen unwohl in ihrem Körper fühlen, kann auch negative Auswirkungen auf die Partnersuche und Sexualität haben.

 

 

Welche Methoden gibt es für die Brustverkleinerung?

Die beiden am häufigsten ausgeführt Methoden für die Brustverkleinerung sind:

 

Die narbensparende I -Technik:

Nicht zu große Brüste mit guter Hautelastizität kann man am besten mit der I-Technik oder auch vertikale Technik genannt operieren. Zuerst setzt man einen Schnitt um den Warzenhof, von dort folgt ein zweiter senkrecht nach unten bis über die Brustumschlagsfalte. Die Haut unterhalb der Brustwarze wird dann zusammengezogen, so dass zunächst zusätzlich eine gekräuselte vertikale Narbe unterhalb der Brustwarze entsteht. Durch Schrumpfung der Haut glätten sich die Falten entlang der Narbe nach einer Zeit wieder.

 

Die T-Technik:

Mit der von Jan O. Strömbeck erfundenen Methode können sehr große oder stark hängende Brüste besonders praktikabel verkleinert werden. Der Schnitt erfolgt um den Warzenhof senkrecht nach unten und in der Unterbrustfalte. Dadurch entsteht eine große Öffnung, durch die eine Menge überschüssiges Brust- und Hautgewebe entnommen werden kann. Nun wird die Brust neu geformt und die Brustwarze mit dem Drüsengewebe weiter nach oben versetzt. Das Formendergebnis dieses Verfahren ist sehr gut, die unteren langen Narben verschwinden in der Unterbrustfalte.

In einem ersten Termin findet ein Beratungsgespräch statt, in dem wir uns Ihre Brust gemeinsam ansehen. Wir besprechen, was Sie genau stört und aus welchen Gründen Sie Ihre Brust verkleinern lassen möchten.

Anschließend prüfen wir Ihren gesundheitlichen Zustand sowie Ihre Krankengeschichte und besprechen, in welchem Maße die Brust minimiert werden soll. Nun klären wir Sie über die Vorgehensweise bei Ihrer Mamma-Reduktion und mögliche Risiken auf.

Wenn wir alle offenen Fragen geklärt haben und Sie sich dazu entscheiden, den Eingriff durchführen zu lassen, vereinbaren wir einen Termin für die Operation.

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